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Aktuelle Arbeitsbedingungen für Fotograf*innen

(Foto: Amy van Veen)

 

*** AKTUALISIERT AM 17. MAI ***

In diesem Post möchten wir gerne einige wichtige Informationen bezüglich der Arbeitsvoraussetzungen unter Corona für uns Fotograf*innen mit Dir teilen.

Das Wichtigste zuerst: JA, WIR DÜRFEN ARBEITEN!

Natürlich gilt bei allen Maßnahmen, dass wir unser Bestes geben, den Infektionsschutz einzuhalten und die Pandemie weiterhin einzudämmen, während schrittweise die Wirtschaft und Normalität wieder hochgefahren wird.

Die Bundesregierung empfiehlt einen neuen Arbeitsschutzstandard, der bundesweit für alle Länder gültig ist! Relevante Punkte für Fotograf*innen listen wir nun zusammengefasst auf und beantworten die wichtigsten Fragen.

 

  • So wenig physischer Kontakt wie möglich.
  • Haltet den Mindestabstand von 1,5 m ein.
  • Tragt eine Maske, wenn möglich.
  • So wenig Beteiligte am Set, wie möglich.
  • Gute Belüftung im Raum.
  • Kann der Mindestabstand nicht eingehalten werden, gilt die Maskenpflicht.

 

Wie kann ich meine Arbeitsabläufe den Umständen anpassen und optimieren?
Achte darauf, dass so wenig Menschen wie möglich am Set dabei sind. Brauchst Du wirklich eine*n Assistent*in? Wenn möglich, organsiere die zeitlichen Abläufe am Shootingtag so, dass nicht alle Models zeitgleich am Set erscheinen, sondern ein zeitlicher Versatz möglich ist. Auch wenn es schwer ist: haltet den Mindestabstand auch in den Pausen ein und erinnere gegebenenfalls auch dein Team und Kunden daran. Du solltest auch immer Masken und Desinfektion für Dich, dein Team und den Kunden bereit halten.

Auch bei der kreativen Umsetzung kannst Du einiges tun: denkbar wären zum Beispiel Teleobjektive oder aber auch (Plexi-)Glas als Stilelement! Vielleicht hast Du deinen Workflow auch schon vor der Pandemie so eingerichtet, dass Du Shootings alleine umsetzen und der Kunde während der Umsetzung remote Feedback gibt und Du auf Wünsche reagieren kannst? (Tipp: Diese Lösung kann man übrigens sehr gut mit PicDrop umsetzen.)

 

Darf ich eine*n Visagist*in buchen?

*** JA. STAND 08. MAI : Gesichtnahe Behandlungen wie Make-Up sind zulässig, wenn der/die Visagist*in mindestens eine FFP2-Maske, gleichwertig auch N95 und KN95 trägt, ergänzt durch eine Schutzbrille oder Gesichtsschild. ***

Nachzulesen im Corona Arbeitsschutzstandard für das Friseurhandwerk.

 

Darf ich für einen Job innerhalb Deutschlands reisen?
Ja, denn die Reiseverbote gelten nur für touristische und nicht notwendige Reisen. Daher sollte Dein Kunde/Agentur Dir unbedingt eine Bescheinigung ausstellen, in dem die wichtigsten W-Fragen geklärt sind: WER reist für WEN (Anlass), WANN, WOHIN. Diese hast Du am besten ausgedruckt dabei, falls Du kontrolliert werden solltest. Beachte in jedem Fall auch nochmal die gesonderten Maßnahmen in jedem Bundesland, die von einander abweichen können. Eine gute Übersicht bietet das Redaktionsnetzwerk Deutschland auf dieser Seite. Da es inzwischen keine Risikogebiete innerhalb Deutschlands mehr gibt, muss auch keine zweiwöchige Quarantäne nach Rückkehr eingehalten werden.

*** Update: Inzwischen muss auch nach der Einreise aus einem EU-Mitgliedsstaat nach Deutschland keine zweiwöchige Quarantänepflicht mehr eingehalten werden. ***

Nachzulesen auf der Website des Bundesministeriums für Inneres unter Punkt 4.

 

 

Bitte beachtet, dass sich die Maßnahmen und Vorgaben jederzeit wieder ändern können oder angepasst werden. Wir halten Euch gerne hier auf dem Laufenden!