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The Bees Don’t Sting No More

ART

Einzelausstellung

Zeitraum

15.01. – 22.02.2026

Vernissage

15.01.2026, 19 Uhr

Rahmenprogramm

Vernissage der Ausstellung „Die Bienen sind nicht mehr wild“
15. Januar | 19 Uhr | Foyer des FMP1 und Salon
Filmvorführung „Nach Parchim“ von Johanna Huth und Julia Gech­ter

Die neue Rechte und die alten „Ansprüche“
28. Januar | 19 Uhr | Salon
Weitere Details folgen in Kürze

Finissage mit Filmvorführung
23. Februar | 19 Uhr | Salon
Weitere Details folgen in Kürze

Öffnungszeiten

Mo–So. 10:00–19:00 Uhr

Ort

Willi Münzenberg Forum, Foyer
Franz -Mehring-Platz 1
10243 Berlin

The Bees Don't Sting No More

Einzelausstellung von Sina Niemeyer

Die Zeit der letzten Generation Zeitzeug:innen des Zweiten Weltkriegs und der Zeit danach hat begonnen. Das Projekt „Die Bienen sind nicht mehr wild“ von Sina Niemeyer sammelt individuelle Erfahrungen von Flucht und Vertreibung nach Ende des Krieges aus den ehemals besetzten deutschen Gebieten. Damals war keine Zeit für die Aufarbeitung der Erlebnisse; ein Land musste wieder aufgebaut werden, und eine ganze Generation lernte, zu funktionieren, um zu überleben. Viele der Menschen konnten ihre teils traumatischen Erfahrungen nie richtig verarbeiten und trugen sie stillschweigend durch ihr Leben.

Der Mangel an Aufarbeitung und Anerkennung der eigenen Geschichte kann sich auf die nächsten Generationen auswirken; dann ist von intergenerationellem Trauma die Rede. Die Soziologin Uta Rüchel hat dazu passend die These formuliert: „Wer selbst nicht angekommen ist, kann andere nicht willkommen heißen.“  Kann es sein, dass die fehlende Aufarbeitung der eigenen viktimisierenden Fluchterfahrungen zum aktuellen Rechtsruck und zur Ablehnung anderer Menschen in Not beiträgt?
 
Diesen und anderen spannenden Fragen geht das Ausstellungsprojekt in drei Video- Interviews in Verbindung mit Porträts, Erinnerungsbildern und Archivmaterialien auf den Grund.
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