Zahlreiche Besucher*innen fanden den Weg zur Vernissage und feierten gemeinsam mit den zehn beteiligten Künstler*innen den Auftakt dieser vielstimmigen Gruppenausstellung, die Unordnung als produktiven Zustand und als Motor für neue Sichtweisen begreift.
Die Ausstellung in der Galerie im Kunstgebäude am Schlossplatz, einem repräsentativen Ort im Herzen Stuttgarts, macht spürbar, wie stark die präsentierten Arbeiten persönliche Geschichten mit gesellschaftlichen Brüchen und Mehrdeutigkeiten verweben. Zwischen Identität und Körper, Erinnerung und Zugehörigkeit, Sichtbarkeit und dem bewussten Entzug aus gängigen Bildordnungen entfaltete sich ein intensiver Dialog der Perspektiven, verbunden durch die Einladung, genauer hinzusehen.
Den Abend eröffnete Martina Wörz, Projektleitung, gefolgt von Reden der Kuratorin Ute Noll und Vorständin Leah Bethmann.
Stuttgart, eine lebendige Kulturmetropole, bietet mit dem Fotosommer 2026 und seinem Leitthema „Unordnung” den passenden Resonanzraum. Unordnung wird in dieser Ausstellung nicht als Zustand verstanden, der beseitigt werden muss, sondern als produktiver Raum, in dem Gewissheiten hinterfragt, neue Perspektiven möglich und kreative Freiheit denkbar werden. Viele Besucher*innen nutzten die Gelegenheit, mit den Künstler*innen ins Gespräch zu kommen, und teilten eigene Erfahrungen mit den gezeigten Themen.
Danksagung
Neben unseren Partnern und Förderern gilt unser Dank dem Künstlerbund Stuttgart für die Unterstützung und Räumlichkeiten sowie Ute Noll für ihre engagierte kuratorische Begleitung und affairen-gestaltung.de für die grafische Umsetzung. Ein herzliches Dankeschön gilt dem Organisationsteam mit Cordula Diebold sowie den Leader*innen der Stuttgarter Lokalgruppe Stephanie Trenz und Laura Holzmann. Ein ganz besonderer Dank geht an Martina Wörz, deren außergewöhnliches Organisationstalent und unermüdlicher Einsatz diese Ausstellung erst möglich gemacht haben.

Weiteres Programm
Die Ausstellung lädt noch bis zum 23. Juli 2026 zum Besuch ein – täglich von 10 bis 20 Uhr, bei freiem Eintritt.
Ein Begleitprogramm vertieft den Austausch zwischen Künstler*innen und Publikum: Am 16. Juli 2026 um 19 Uhrfindet ein Warm-Up statt. Am Samstag, dem 18. Juli 2026, um 15 Uhr lädt „Come closer – Female artist talk #1″ mit Nicole Köster zur Begegnung und Reflexion ein. Den Abschluss bildet „Come closer – Female artist talk #2″ kombiniert mit der Finissage am Donnerstag, dem 23. Juli 2026, um 19 Uhr – ein würdiger Ausklang einer Ausstellung, die Unordnung nicht auflöst, sondern als Ausdruck von Vielfalt, Lebendigkeit und Veränderung feiert.

















