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Lucja Romanowska

Ich habe zu Beginn der Corona-Krise einige liebe Menschen aus meinem persönlichen Umfeld “besucht” und fotografiert – mit gebührendem Abstand, versteht sich.
Neben je einem Foto dieser Personen in ihrer jeweils individuellen Quarantäne-Situation habe ich sie zusätzlich noch nach den persönlichen Vor- und Nachteilen befragt, die dieser aktuelle Ausnahmezustand für Sie mit sich bringt. Ich habe durch dieses kleine Projekt über 500 Euro für die Ärzte ohne Grenzen sammeln können – und das war im Endeffekt auch meine Hauptmotivation. Für mich persönlich war es allerdings in diesen Tagen der Isolation auch einfach schön, einige liebe Menschen zu sprechen und zu sehen – und ihnen kurz zuwinken zu dürfen. Denn gerade die ersten Wochen des großen “social distancing” und der Isolation habe ich selbst als – gelinde gesagt – schwierig empfunden und diese Fotoserie belebte meinen ansonsten stark beeinträchtigen Alltag und hat mir entsprechend große Freude bereitet.

Fotografin

Lucja Romanowska

Kurzbiografie

Mit 14 Jahren kam ich aus Polen nach Deutschland, aber es zieht mich seither immer wieder für mal kürzere, mal längere Besuche in den sogenannten Ostblock, zu meinen Wurzeln also, zurück. Ich bin mittlerweile seit vielen Jahren als freie Fotografin in den unterschiedlichsten Bereichen unterwegs. Porträt und Reportage sind zwar die Schwerpunkte meiner Arbeit, aber was mich bei der Auswahl meiner Motive bei allen Projekten wirklich reizt, ist das Ungeschminkte, das Schroffe, das Außergewöhnliche, das das emphatische und genauere Hinsehen beim Fotografieren stets zu Tage zu fördern vermag.

Stadt

Hamburg