Formate
Hier findest du unter anderem Ausstellungen, Vorträge, Buchveröffentlichungen, Auszeichnungen oder Podcastauftritte unserer Fotograf*innen.
KRISTALLISIERTE WAHRHEIT: EINE ANTI-ANTI-MYTHOLOGISIERUNG DER POLNISCHEN GESCHICHTE
Gruppenausstellung / Lange KunstnachtAugsburgm Rahmen der Langen Nacht der Kunst am 20.6.2026 präsentiert die Freie Kunstakademie unter der Leitung von Charlotte Kraus die Ausstellung und Performance „Kristallisierte Wahrheit – Eine Anti-Anti-Mythologisierung der polnischen Geschichte“ der Künstlerinnen Agatha Heinold (Gesang), Melinka Parra Karrer (Texte&Performance), Franziska Seefried (Tanz) und Natalia Stańczak (Fotografie&Video). Die multimediale Arbeit verbindet Fotografie, Installation, Tanz, Gesang und szenische Lesung zu einem Erinnerungsraum zwischen Polen und Deutschland. Ausgehend von persönlichen und kollektiven Geschichten untersucht das Projekt die Fragilität von Wahrheit im postfaktischen Zeitalter sowie die Frage, wie Erinnerung durch Sprache, gesellschaftliche Zuschreibungen und Machtverhältnisse geprägt wird.
herbstzeitlos
EinzelausstellungBerlinherbstzeitlos zeigt Schwarzweißfotografien, in denen alltägliche Dinge ihre gewohnte Lesbarkeit verlieren. Durch Ausschnitt, Nähe, Licht und Schatten entstehen Bilder zwischen Gegenstand und Andeutung. Die Arbeiten kreisen um Wahrnehmung, Vergänglichkeit und jene kurzen Momente, in denen Zeit stillzustehen scheint.
nicht hier i nie tam
EinzelausstellungHamburgMit “nicht hier i nie tam” präsentiert Kate Kuklinski eine fotografische Arbeit über Herkunft, Zugehörigkeit und vererbte Erinnerung. Ausgangspunkt des Projekts ist die Geschichte ihrer Familie in Oberschlesien – einer polnischen Region, die von politischen Umbrüchen, Grenzverschiebungen und wechselnden Zugehörigkeiten geprägt wurde.
Seite an Seite
Ausstellung HamburgDas Kunstprojekt SEITE AN SEITE zur Sichtbarmachung jüdischen Lebens im öffentlichen Raum wurde von der Künstlerin Valérie Wagner initiiert und 2025/26 zusammen mit dem Drohnenpiloten Ulrich Mertens umgesetzt.
Bei sechs Fotoaktionen haben sich Hamburgerinnen und Hamburger gegen Antisemitismus und für Solidarität mit jüdischen Menschen positioniert: Die Projektbeteiligten haben sich an bekannten Orten in Hamburg zu großen Davidsternen aufgestellt, die von Valérie Wagner und Ulrich Mertens von oben mit der Drohne fotografiert wurden.
Krisen von Jetzt
GruppenausstellungBerlinDiese Gruppenausstellung beschäftigt sich mit den Krisen und Herausforderungen, die die 2020er Jahre prägen — Themen, die sich im Berliner Alltag zeigen und viele von uns persönlich betreffen. Im Fokus stehen unter anderem die gesellschaftliche Katastrophe der Obdachlosigkeit, mentale Gesundheit und ein versagendes Gesundheitssystem, verschärft durch wachsende wirtschaftliche Ungleichheit, einen unkontrollierten Wohnungsmarkt sowie Fragen nach Kontrolle durch die Polizei, Militarisierung und einer ungewissen Zukunft, die wir für die nächste Generation schaffen.
Über Mütter und Töchter: Lichtenberg
Open CallBerlin-LichtenbergFür ein Filmprojekt rund um Hohenschönhausen sucht Marie Eberhardt ein Mutter-Tochter-Paar, von dem mindestens eine Person aktuell dort lebt. Aus queer-feministischer Perspektive soll eure Geschichte erzählt werden, euer Alltag, eure Beziehung und euer Blick auf das Leben im Kiez. Besonders interessieren Marie Eberhardt Themen wie Nachbarschaft, Verbundenheit und eure Wünsche für die Zukunft. Bei Interesse meldet euch gerne bei ihr.
BerlinDiscoveries
GruppenausstellungBerlinBerlinDiscoveries versteht sich als Plattform, die die Vielfalt fotografischer Positionen aus Berlin sichtbar macht. Gezeigt werden in vier jeweils einwöchigen Ausstellungen fotografische Serien oder zusammenhängende Arbeiten aus den Bereichen Dokumentar-, Porträt-, konzeptkünstlerische oder experimentelle Fotografie. Im Fokus stehen dabei Fotografien mit einer klaren Haltung, eigenständige Bildsprachen sowie Arbeiten, die relevante Themen unserer Zeit kritisch reflektieren – sei es im urbanen Kontext, im privaten Raum oder im gesellschaftlichen Diskurs.
As long as it’s pink
GruppenausstellungBerlinDie Farbe Rosa ist zweifelsohne die Farbe, der am meisten Gender-Stereotype anhaften. Verschiedene Epochen und kulturelle Kontexte schrieben ihr immer neue, oftmals einander widersprechende Bedeutungsebenen zu. Vor dem 19. Jahrhundert, als adlige Männer rosa Gewänder trugen, wurde die Farbe mit Maskulinität assoziiert. Später wurde sie zum Erkennungszeichen von kleinen Mädchen – ‘Rosa für Mädchen, Blau für Jungen’ – und von Frauen, dann zum gängigen Attribut der queeren Kultur. Mit der Zeit wurden die mit der Farbe Pink verbundenen Stereotype immer durchlässiger. Pink transportiert heute positive wie negative, hyper-feminine wie feministische Bedeutungen, wird unter anderem mit Unschuld und Sexualität, Unterdrückung und Befreiung, Jugend und Nostalgie sowie mit dem Erbe des Kapitalismus und des Sozialismus assoziiert.









